Zwei Bücher machten Dragilew zur Referenz für die Geschichte des russischen Tango und des sowjetischen Jazz: «Лабиринты русского танго» (2008) und die Rosner-Biografie «Шмаляем джаз, холера ясна!» (2011). 2023 sprach er als Vertreter der Strock-&-Rosner-Gesellschaft auf der Rigaer Konferenz zum 130. Geburtstag Oskar Strocks; 2024 erschien sein englischsprachiger Aufsatz über die Berliner Jahre beider Musiker (Scripta Musica, Bd. 22).
Die taz porträtierte ihn 2015 als den Mann, der „den russischen Tango dem Vergessen zu entreißen“ versucht:
„Musikwissenschaftlich gesehen sind die Stilmittel von Petersburski regelrecht dämonisch“, erklärt der Tangoexperte Dmitri Dragilew. […] „Für Dragilew ist Strock der unumstrittene König des russischen Tango.“ […] „Dmitri Dragilew versucht, den russischen Tango dem Vergessen zu entreißen.“
taz am Wochenende, 8./9. August 2015 („Russischer Tango — Schiffbruch mit Musik“, taz.de/!5215795)
Auftritte: Worms 2006 · Usedom 2013 · Lviv 2014 · Tangonale Berlin 2014