DMITRIDRAGILEW
Dichter · Autor · Jazzmusiker
Der traurigste Ton ist besser als Schweigen
nach Ojārs Vācietis, übersetzt von Oleg Tschuchonzew — die Zeile, die Dragilew seinem Essay über Rosner und Strock voranstellte

Werke
Elf Bücher — Lyrik, ein Roman, Jazz- und Tangogeschichte.
→Lyrik
Gedichte im Original — und vom Autor gelesen.
→Musik
Vier Ensembles, eigene Lieder, ein Jahrhundert Swing und Tango.
→
Der neue Roman
«Некоронованные»
Das erzählerische Hauptwerk: sein Held, Journalist und russischer Berliner, ist besessen von rätselhaften, einander ablösenden Kalendern, denen er die Widersprüche der Epoche zuschreibt. Ein Roman über die Begegnung der Emigrationswellen — metaphernreich, musikalisch, tragikomisch. Im Zentrum der Mythos des erfundenen Philosophen Chuutschin Saltaj („der Alte Schelm“), Erfinder des „vierten Kalenders“ und der „Ankeruhren“ — ein Weiser zwischen Borges, Pavić und Pelewin.
Zum Buch ↗Dmitri Dragilew, 1971 in Riga geboren, lebt in Berlin — als Dichter, Prosaiker und Jazzmusiker zugleich. Seine Lyrik steht in der Tradition der russischen metarealistischen Schule und ist ins Deutsche, Englische, Ukrainische, Polnische und Sorbische übersetzt. Als Pianist, Arrangeur und Bandleader holt er die Swing- und Tangowelt Oskar Strocks und Eddie Rosners zurück auf die Bühne. Er ist Vorsitzender der Vereinigung russischsprachiger Autoren Deutschlands (SLOG) und Mitglied des Exil-PEN. 2025 erschien sein Roman «Некоронованные».
Vorsitzender von SLOG · Mitglied des Exil-PEN · Lettischer Schriftstellerverband · Mitgründer der Internationalen Strock-&-Rosner-Gesellschaft
